Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

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Moderator: Sönke

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tbillert
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Beitrag von tbillert » Montag 2. Juli 2012, 22:49

Mach mal, Michael - ich glaube, ich hatte es ihm auch schon geschrieben. So ein Gruß von Randgruppe zu Randgruppe ist doch immer schick ;-)

Viele Grüße,

Thomas.
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trashman
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Beitrag von trashman » Dienstag 3. Juli 2012, 07:05

Othnielia rex hat geschrieben:Ich will dem Nadelhändler übrigens ja noch eine Dankesmail schreiben, dass alles gut geklappt hat... aber ich weiß nicht, ob ich ihm dabei auch sagen soll, wofür die Nadeln verwendet werden - am Ende kriegt der die Krise, wenn er erfährt, dass mit seiner Ware keine wohlklingende Musik produziert wird, sondern enervierender Präparationslärm? :noidea:

Viel schlimmer wär`s wenn er sich kleverer Weise dem Markt anpasst und die in Fünferpackungen zum selben Preis als Präpariernadeln vertickt. :shock:

Die extra Nadel hab ich auch noch nicht probiert, ich habe den Eindruck das die aus zwei verschiedenen Stählen besteht, es sieht so aus als ob die Spitze eingelassen ist.
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"Das ist ja nochmal gut gegangen...."

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Othnielia rex
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von Othnielia rex » Donnerstag 12. Juli 2012, 23:56

Nachdem ich die ersten Spitzen geklebt und ausprobiert habe, kann ich nur sagen: jeder, der einen Dremel verwendet, kann den Originaleinsatz wegschmeißen - das ist kein Vergleich mit den Grammophonnadeln.

Was die Kleberei angeht, hätte ich noch ein paar Anmerkungen: der Kleber lässt einem wirklich nicht viel Zeit, also nicht zu viele Spitzen auf einmal vornehmen. Ich habe die Löcher im Montagebrett in Zwei-Zentimeter-Abständen gebohrt - für mich ist das zu knapp bemessen gewesen, beim Einsetzen der Nadeln habe ich mich ein paar mal an den bereits montierten Nadeln gestochen...
Als Kleber habe ich "Pattex Kraft mix Extrem fest" verwendet, dabei wird der Kleber gleimäßig aus einer zweiläufigen Spritze gedrückt und in einer aufschraubbaren Spitze mit einer eingebauten Welle gemischt. Das Problem dabei: in der Packung sind nur zwei Spitzen zum Wechseln vorhanden, und die Spitze verklebt nach dem ersten Absetzen sehr schnell. Das heißt, man müsste gleichzeitig mit dem Auftragen des Klebers auf die Blindnieten schon die Grammophonnadeln einsetzen, sonst schafft man es niemals, den Kleber vernünftig aufzubrauchen. Man könnte zwar mit einer Spitze auch ein paar hundert Nieten mit Kleber versehen, nur bekommt man schon nach viel zu kurzer Zeit die Nadelenden nicht mehr in den Schaft der Nieten hinein, weil der Kleber aushärtet.

Ich habe auf diese Weise erstens einige vorbereitete Nieten verklebt und damit ruiniert und zweites noch eine halbvolle Spritze mit Kleber, aber keine Spitzen zum Auftragen mehr...

Und eines noch: die feinen Nadeln ("Extra leise") kippen im noch weichen Kleber viel leichter als die dicken ("Laut"), brauchen daher auch mehr Aufmerksamkeit bei der Produktion.
liebe Grüße, Michael

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tbillert
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von tbillert » Freitag 13. Juli 2012, 00:48

Hi Michael,

hm, klingt wie 2-Komponenten-Epoxidharz-Kleber, da nehme ich den von Uhu, allerdings fuer die Fossilien und nicht fuer die Spitzen. BTW verklebt der von Uhu nicht - Mischen erfolgt extern, der kommt in einer Doppelspritze daher, die Kolben werden parallel heruntergeschoben.

Fuer die Spitzen verwende wirklich dieses Haftmetall (-> ebay). Das Zeug ist megafest und laesst sich locker ne Stunde lang verarbeiten. Ausserdem ist es zaeh, die Spitzen stehen darin wie 'ne Eins. Bei Epoxi-Kleber haette ich meine Bedenken, wie lange die Spitze darin haelt. Das Zeug wird - denke ich - im ausgehaerteten Zustand irgendwann sproede, besonders bei starker mechanischer Belastung.

Gruss,

Thomas.
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von der Förster » Dienstag 6. August 2013, 22:15

Hallo zusammen,

ich will nur mal eben ein paar Bilder vom Nadelhalter basteln einstellen, als Denkvorlage und Anregung.

Grüße

Thomas
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1 Stift ausstoßen.JPG
zum Stift ausstoßen: aus der Restekiste ein Alu-U-Profil, ein 3-mm-Loch reinbohren und mit ins Bohrfutter eingespannter M6-Schraube den Stift rausdrücken in der Tischbohrmaschine, sinnvollerweise fällt er gleich in eine Dose darunter.
1 Stift ausstoßen.JPG (54.03 KiB) 19554 mal betrachtet
3 Vorrichtung offen.JPG
wieder Restekiste: aus einem Alu-Rechteckprofil wird eine Eindrückvorrichtung: ein durchgehendes 3-mm-Loch wird in einer Hälfte auf 6 mm aufgebohrt, aber nicht durchgehend. Verschraubt werden die Hälften mit einer Schraube M6 und Flügelmutter. Der Nietkörper steckt im 3-mm-Loch, der Kopf liegt in der 6-mm-Sackbohrung.
3 Vorrichtung offen.JPG (75.51 KiB) 19554 mal betrachtet
4 Vorrichtung geschlossen.JPG
der Niet schaut nur ganz wenig heraus, nun kann der gekürzte Stift eingesetzt werden...mit Druck in der Tischbohrmaschine, wie beim Ausstoßen.
4 Vorrichtung geschlossen.JPG (73.51 KiB) 19554 mal betrachtet
6 Halter zum Einkleben.JPG
In diesem Stück Laminat finden dann 90 Nadelhalter ihren Platz zum Kleben. Ich komme dabei mit 2 cm Reihenabstand gut klar, aber ich habe auch mehr Hornhaut an den Fingern...
6 Halter zum Einkleben.JPG (51.01 KiB) 19554 mal betrachtet
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von tbillert » Mittwoch 7. August 2013, 00:09

Sehr schön, Thomas! Erinnert mich daran, dass ich auch mal wieder ein Set Spitzen bauen wollte...

Viele Grüße,

Thomas.
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von der Förster » Mittwoch 7. August 2013, 10:38

Hallo Thomas,

habe letzte Nacht 90 Spitzen aushärten lassen - vor dem Fenster. Ich hoffe, meine Frau macht heute nichts am betreffenden Fenster, sonst gibt es die Fakir-Erfahrung...
Die nächste Zeit kann also wieder gestichelt (im besten Sinne des Wortes und nicht anders) werden...

Grüße

Thomas
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von tbillert » Mittwoch 7. August 2013, 10:50

Hallo Thomas,

jaja, aufpassen mit dem Nagelbrett! Viel Spass beim Sticheln - ich bin mittlerweile auf Druckluft umgestiegen, baue die Spitzen aber immer noch fuer Freunde mit E-Sticheln.

Gruss,

Thomas.
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von der Förster » Donnerstag 14. Januar 2016, 20:30

Hallo zusammen,

ich will diesen Trööhht mal wieder mit technologischen Weiterentwicklungen bereichern. Mich hat es immer gestört, dass die Grammophonnadeln mit weniger als 1,9 mm Durchmesser in den Nietkörpern „herumschlackern“ (andere auch, siehe weiter oben). Es ist nicht so einfach, sie zentriert in der Bohrung zu verkleben, speziell, wenn der Kleber etwas flüssiger ist. Selbst wenn man sie manuell ausrichtet, können sie sich in der Abbindezeit des Klebers noch neigen, und man hat keinen Spaß beim Arbeiten hinterher...
Daher habe ich schön eine ganze Zeit darüber gebrütet, wie man die Nadeln während der offenen Zeit des Klebers führen könnte, und mir gingen viele komplizierte Sachen durch den Kopf. Jetzt meine ich, eine einfache Lösung präsentieren zu können.
Was braucht man? Zwei Sperrholzbrettchen aus der Restekiste, eines 10 mm stark, das andere 4 mm stark, einen 1,5-mm-Bohrer, einen 8-mm-Bohrer und einen 3-mm-Bohrer, vier 8-mm-Holzdübel, etwas Holzleiste von etwa 4 bis 5 mm Stärke, Holzleim und eine Tischbohrmaschine.
Nun geht es los: wir zeichnen ein Raster auf unser dünnes Brettchen, an den Kreuzungspunkten sollen die Löcher für die Nadelhalter sein. Dann klemmen wir die Brettchen aufeinander.
Mit der Bohrmaschine bohren wir vier Löcher 8 mm durch die zusammengeklemmten Brettchen und schlagen anschließend die Holzdübel ein. Jetzt bohren wir mit dem 1,5-mm-Bohrer an jedem Kreuzungspunkt ein Loch durch beide Brettchen. Danach trennen wir die Brettchen, die Dübel sollten im dickeren Brett verbleiben – notfalls mit etwas Holzleim einkleben. Während das dünnere Brett fertig ist, brauchen wir nun nur noch die Löcher im dickeren Brett auf 3 mm aufzubohren – dann zwei Leistenstücke als Abstandhalter aufkleben - auch fertig. Jetzt haben wir das untere Brett als Halter für die vorbereiteten Nieten und passgenau dazu mit etwas Abstand darüber eine Führungsplatte für die einzuklebenden Nadeln! Und wie das geht, zeigen die Bilder unten!

Beste Grüße und viel Spaß beim Nachbauen!
Thomas
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Bild 1 Nadelhalter eingesetzt.jpg
Bild 1: in die Grundplatte sind die „Nadelhalter“ schon eingesetzt. Man sieht links und rechts die Distanzstücke und außen die vier Holzdübel als Passstifte.
Bild 1 Nadelhalter eingesetzt.jpg (117.19 KiB) 17960 mal betrachtet
Bild 2 2K-Kleber einlaufen lassen.jpg
Bild 2: nun wird der angerührte 2-K-Kleber in die Löcher der Nieten bugsiert – nicht daneben tropfen, sonst kleben die Nieten am Holz fest.
Bild 2 2K-Kleber einlaufen lassen.jpg (125.39 KiB) 17960 mal betrachtet
Bild 3 kleberbefüllte Nadelhalter.jpg
Bild 3: Kontrolle: alle Löcher befüllt? Gleich kommt man nicht mehr dran!
Bild 3 kleberbefüllte Nadelhalter.jpg (127.71 KiB) 17960 mal betrachtet
Bild 4 Führungsbrett aufsetzen.jpg
Bild 4: nun wird die Führungsplatte aufgesetzt und bis auf die Distanzleisten heruntergedrückt.
Bild 4 Führungsbrett aufsetzen.jpg (134.49 KiB) 17960 mal betrachtet
Bild 5 Nadeln einsetzen.jpg
Bild 5: in jedes Loch wird eine Nadel geschoben, die zwangsläufig zentriert in das jeweilige darunter vorbereitete Kleberbett rutscht.
Bild 5 Nadeln einsetzen.jpg (136.92 KiB) 17960 mal betrachtet
Bild 6 fertige Nadeln.jpg
Bild 6: am nächsten Tag der erhabene Moment: Sie stehen wie die Zinnsoldaten! Nun die fertigen Präpariernadeln vorsichtig herausheben und lospräppen!
Bild 6 fertige Nadeln.jpg (122.1 KiB) 17960 mal betrachtet
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von NinaD » Donnerstag 14. Januar 2016, 20:35

Hallo Thomas,

toll, was Du Dir da ausgedacht hast!! Und mit was für einem Geschick Du arbeitest-Hut ab!

Viele Grüße

Nina

Günter Richter
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von Günter Richter » Donnerstag 14. Januar 2016, 23:38

Hallo Thomas,
deine Weiterentwicklung zum präzisen Nadelsetzen fasziniert mich, denn es sind oft so einfache Lösungen, die einem meist unvermutet einschießen und die man dann sofort umsetzen will. So ähnlich ist es mir vor Jahren gegangen als ich die Blindnieten erstmals in der Hand hatte und dann hat es einfach "Klick" gemacht und dann weiß man einfach was man zu tun hat. Gratuliere!

LG Günter

PS: ist auch immer wieder schön zu sehen, dass die Präp-Spitzen offensichtlich immer noch ihre Anhänger haben :D

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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von der Förster » Freitag 15. Januar 2016, 07:29

Hallo Ihr Beiden,

danke für die Blumen. Bei mir ist es zu einem großen Teil meiner Faulheit geschuldet, dass ich nach einfachen Lösungen suche. Denn man will sich das Leben ja nicht schwerer machen als nötig ;-) Das geht dann aber auch in so komplexe Dinge wie "Wie tausche ich denn schnell mal das Getriebe an meinem Bus?" mit "Kofferraumkran" und ähnlichen skurrilen Werkzeugen. Ist nicht verkehrt, wenn man dann auch früher mal eine Dreherlehre genossen hat - der Gegenpol zur virtuellen Welt quasi.

Und was die Spitzen angeht, für die Engraver-Gemeinde sind sie sicher noch lange das Maß der Dinge, neben den Sonderanfertigungen aus HSS-Bohrern und anderen umgebastelten Werkzeugteilen wie weiter oben beschrieben.
Einziger Knackpunkt: bei den Grammophonnadeln deuten sich Veränderungen an, da scheint das Sortiment ausgedünnt worden zu sein. Das muss ich mir noch mal näher ansehen.

Beste Grüße aus dem Büro (ohne Fossilien)
Thomas
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von reinhardt » Mittwoch 24. Februar 2016, 07:47

Hallo,

ich verwende seit kurzem das Set von Thomas (der Förster) um die Nadeln einzupassen.
Nach einem Testlauf von 4 Nadeln (so oft präparier ich nicht) habe ich jetzt mal 25 Stück
Nadeln gebaut und diese sind nun leider nicht grade (im Gegensatz zu denen des Testlauf).

Ich habe mir schon Mühe gemacht bei der Einpassung der Nadeln und die Nadeln sitzen auch
fest in der dafür gedachten Halterung.

1. sind die Nadeln bei Euch immer grade?
2. fällt jemand ein Grund für das Ergebnis ein?

Ich bin ein wenig ratlos und für Ideen dankbar.

Gruss Michael

PS : während der Trocknungsphase sah es so aus als wären die Nadeln längs wie quer gesehen
in Reih und Glied stehend (jeweilige Seitenansicht).

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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von der Förster » Mittwoch 24. Februar 2016, 12:18

Hallo Michael,
schau bitte noch mal nach, ob die verwendeten Nadeln wirklich 1,3 mm Durchmesser haben (sollte auf der Packung draufstehen). Das Führungsbrettchen hat 1,5 mm Löcher. Mit der Kombination 1,3-mm-Nadel und 1,5-mm-Loch passt es bei mir. Wenn die Nadeln 0,9 mm Durchmesser haben, klappt es nicht. Hoffentlich sind nicht zwei Sorten in der Packung. Sind alle Nadeln schief eingeklebt? Oder gibt es ein Muster? Kannst Du die Nadeln nachmessen, zum Prüfen der Packungsangaben? Für die dickeren Nadeln (1,9 mm) reicht der Kleber zum Stabilisieren - das Loch im Niet ist ganz knapp über 2 mm. Dann benötigst Du keine Führung.
Beste Grüße
Thomas
PS: Hast Du das Führungsbrettchen während des ganzen Aushärtens draufgelassen? Wenn der Kleber noch irgendwie plastisch ist, verzieht er sich auch noch. Die angegebene Verarbeitungs- und Wartezeit sollte eingehalten werden.
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Re: Bericht: Günstige Präparationsspitzen für Graviergeräte

Beitrag von reinhardt » Mittwoch 24. Februar 2016, 21:38

Hallo Thomas,

siehe PN.

Danke Dir.

Grüsse Michael

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