Oolithisches Geschiebe (???), gefunden östlich Berlin

Geologische Phänomene mit Ähnlichkeit zu realen Fossilien.

Moderator: Steinkautz

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hassi
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Oolithisches Geschiebe (???), gefunden östlich Berlin

Beitrag von hassi » Donnerstag 3. November 2016, 21:31

Hallo Freunde,
liege ich mit Einzelkorallen und Kreide richtig? Der Kalkstein (Säuretest gemacht) ist 5 cm lang und die „Korallen“ haben durchschnittlich 5mm Durchmesser.
Fundort Geschiebe, Kiesgrube östlich Berlin
:help:
Viele Grüße
Michael
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Spongebob
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Re: Einzelkoralle, ja oder ja?

Beitrag von Spongebob » Donnerstag 3. November 2016, 23:03

Hallo Michael,

Vielleicht solltest du noch ein vorsichtiges 'Nein' hinzufügen :wink:

Gruß, Tom
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hassi
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Re: Einzelkoralle, ja oder ja?

Beitrag von hassi » Freitag 4. November 2016, 00:49

Hi Tom,
O.K. sondern ......................? :noidea:

VG
Michael
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Re: Einzelkoralle, ja oder ja?

Beitrag von underthesun » Freitag 4. November 2016, 05:05

Hallo Michael

Für mich sieht dein Stück aus wie ein oolithischer Kalkstein die rundlichen Strukturen sind Ooide.
Schau mal unter den Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Rogenstein.

Mfg. Jens.
Manchmal wäre ich gerne da, wo meine Gedanken sind.

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Re: Einzelkoralle, ja oder ja?

Beitrag von Thomas_ » Freitag 4. November 2016, 06:13

Stimmt, keine Koralle, da fehlen die Septen, die sind fast immer gut zu erkennen. Das Stück ist ja offensichtlich aus runden Objekten zusammen gebacken und bei näherem hinsehen, erkennt man den konzentrischen Schalenaufbau, der für Oolith typisch ist.


Thomas
:Goni:

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hassi
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Re: Einzelkoralle, ja oder ja?

Beitrag von hassi » Freitag 4. November 2016, 11:30

autsch..... ! :achso:
Gehe davon aus, dass ein Admin meinen Irrtum dahin verschiebt wo er hingehört, sorry und

:thx:

VG
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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von Sönke » Freitag 4. November 2016, 12:48

Hallo Michael,

ich habe den Beitrag mal zu den Pseudofossilien verschoben und die Überschrift editiert - dabei unterstellend, dass die bisherige Bestimmung sich bestätigt. Sollte dies nicht der Fall sein, können wir es ja jederzeit revidieren.

Viele Grüße
Sönke

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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von hassi » Freitag 4. November 2016, 13:54

.... ja, wird wohl stimmen. Hatte nur irgendwo mal gelesen, dass Oolithe Durchmesser von 1 bis max. 5mm erreichen.
Hier sind einige größer (8mm) und der Funort will auch nicht so richtig passen, oder?
Aber Thomas beschreibt mit "zusammen gebacken" die Strucktur schon recht treffend. Schneide mal den pickligen Kameraden auf. :twisted:

Viele Grüße

Michael
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Re: Einzelkoralle, ja oder ja?

Beitrag von Spongebob » Freitag 4. November 2016, 22:28

hassi hat geschrieben:Hi Tom,
O.K. sondern ......................? :noidea:

VG
Michael
Es sieht mir eigentlich nach irgendeiner Rot/Kalkalgengebilde aus :hmm:
Zuletzt geändert von Spongebob am Samstag 5. November 2016, 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von hassi » Freitag 4. November 2016, 23:14

He Tom,
an Kalkalgen hatte ich auch schon gedacht, mich aber nicht getraut. Habe ihn jetzt operiert, bin noch nicht ganz fertig. Aufgeschnitten und gober Schliff, Feinschliff dann morgen. Bei 30x Ansicht unter der Lupe, ähneln die jetzt sichbaren Struckturen den "Blumenkohl" von Heiko. Mal sehen wie das nach dem Feinschliff aussieht. Danke nochmal und

eine gute Nacht

Michael
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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von Michel K » Samstag 5. November 2016, 01:48

Hi Michael.

Schliffe kann man auch super auf einen Scanner legen und mit größtmöglicher Auflösung einscannen. Das ergibt mitunter sehr gute Ergebnisse.

Viele Grüße
Michel

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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von Thomas_ » Samstag 5. November 2016, 08:48

an Kalkalgen hatte ich auch schon gedacht


Stimmt, könnte auch sein. Auf dem Foto kann man nicht gut erkennen, ob es sich um konzentrischen Wachstum wie bei Oolithen handelt, oder eher symetrisch/organisch wie bei Kalkalgen. Ein Anschliff wäre wirklich hilfreich.





Thomas
:Goni:

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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von hassi » Samstag 5. November 2016, 22:09

Hallo Steinkerne,
Feinschliff ist fertig und ich kann die Struktur gut mit der Lupe erkennen, aber das kriege ich niemals fotografiert :roll: . Das mit dem Scannen ist ein Supertipp, werde ich mal am Montag im Copyshop versuchen, auch wenn mir nicht ganz klar ist, wie das funktionieren kann, weil die bestimmt auch nur über Flachbettscanner verfügen werden. Ich selber habe keinen Scanner.

Houston wir haben ein Problem! :hmm:

Also, es gibt nur radiale Strukturen, keine Strahlen. Die Struktur der einzelnen "Pickelchen" ist immer symmetrisch, aber fast bei jedem Pickelchen unterschiedlich. Mal in der Mitte ein "Bällchen“ und darum in der ersten Ebene drei, vier oder auch fünf "Pyramidenstümpfe" kreisförmig angeordnet. Dann, meist in mehreren dicht aufeinanderfolgenden Ebenen eine Art Rand immer kreisförmig. Aber auch oft ohne mittiges "Bällchen", aber mit ähnlichem bzw. gleichen weiteren Aufbau. Obwohl die kugligen Gebilde dicht gepackt sind, kann man die "Klebstellen" gut erkennen.

Ich habe versucht, die Strukturen zu zeichnen. Nur ist mein zeichnerisches Talent noch bescheidener als mein fotografisches und - bitte glaubt es mir - das will schon etwas heißen.
Keine Ahnung, ob Ihr damit etwas anfangen könnt :-? , aber ich will Euch auch nicht die Zeit stehlen. Wenn es mit dem Scannen irgendwie klappt, dann stelle ich das Ergebnis nächste Woche ein. Ansonsten wird das "Fossil" als Oolithische-Kalkalge vorerst abgelegt. :bg:

Wünsche allen ein schönes Restwochenende und eine erholsame Nacht!

Michael
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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von hassi » Montag 7. November 2016, 17:02

Hi Steinkerne,
nach 3 Stunden härtester Auseinandersetzung mit meinem Computer/Drucker :roll: , präsentiere ich Euch das Ergebnis, welches es freilich ohne den fantastischen und genialen "Greatest Michel of world" :clap: niemals gegeben hätte.
Wer jetzt noch meckert, muss nach Berlin kommen und es selbst machen!!!!!!! Also liebe Experten "wat iss it" Oolith oder Rotkalkalge? :hmm:

Viele Grüße

Opa Micha
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Re: Lös. Oolithisches Geschiebe, gefunden östlich von Berlin

Beitrag von trashman » Montag 7. November 2016, 17:05

Oh ganz toll. :eek:
Das Stück ist in einigen Bereichen meinem sehr ähnlich.
http://forum.steinkern.de/viewtopic.php?f=49&t=23230

Hast`ne PN.

Gruß
Heiko
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