Auktion Holotypen aus oberfränkischer Sammlung

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Moderator: Sönke

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Heribert
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Auktion Holotypen aus oberfränkischer Sammlung

Beitrag von Heribert » Donnerstag 1. April 2010, 10:06

http://www.steinkern.de/kurioses-und-hu ... ueckt.html

moin moin

Genial! Herzlichen Glückwunsch zu dem Bericht und zu den extrem seltenen Sammlungsstücken, die nun Eure Vitrinen bereichern. Besonders der Trilobitus multicosta setzt in der Evolution Maßstäbe und ist in dieser Qualität vorher nie veröffentlicht worden. Ein ähnliches Exemplar soll im Nationalmuseum in Stockholm ausgestellt sein.
Leider bin ich zu dieser Auktion zu spät erschienen, konnte aber noch einen versteinerten Wolperdinger ersteigern. Dieser wird demnächst im Rathaus zu Oststeinbek ausgestellt und der Öffentlichkeit zugängig sein.
Beste Grüße und munter bleiben ... Heribert

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Karsten
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Beitrag von Karsten » Donnerstag 1. April 2010, 10:19

Köstlich


Vielen Dank fürs Zeigen dieser hervorragenden Exponate!!
Grüße aus Kirchhellen,
Karsten

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Karsten242
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Beitrag von Karsten242 » Donnerstag 1. April 2010, 11:24

Hallo,

Seit mir nicht böse :D aber ich halte das für einen witzigen gelungenen Aprilscherz. :lol:

und habs mit Lachen und Genus gelesen.

Grüße
Karsten

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Karsten
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Beitrag von Karsten » Donnerstag 1. April 2010, 11:28

Karsten242 hat geschrieben:Hallo,

Seit mir nicht böse :D aber ich halte das für einen witzigen gelungenen Aprilscherz. :lol:

und habs mit Lachen und Genus gelesen.

Grüße
Karsten
echt? habs gar nicht gemerkt so was aber auch... :wink:
Grüße aus Kirchhellen,
Karsten

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Andreas
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Beitrag von Andreas » Donnerstag 1. April 2010, 11:49

Köstlich :) :lol: :top:
Vor allen Dingen die Quellangaben...
Quellen:

GRIMM,J.L.C.; GRIMM, W.C.:Die „Kinder- und Hausmärchen“ (KHM)
END,E.:Die physiologische Okklusion des menschlichen Gebisses
www.strassen.nrw.de/plan_bau/ablauf
www.deutsch-fremdwort.de
Micrografx Picture Publisher
:P

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BlackDiamond
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Beitrag von BlackDiamond » Donnerstag 1. April 2010, 12:13

Hi,

schön, diese bisher verschollenen nicht MuKa Stücke zu sehen.
Aber selbst am 1.April möchte der Würzburger an sich nicht gerne von Oberfranken annektiert werden :help:

Einen fröhlichen 1.Aprl

Stefan
Der Schein
Das Sein

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Victor Schlampp
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Beitrag von Victor Schlampp » Donnerstag 1. April 2010, 13:17

Liebe Solveig
lieber Karsten,

ich wage kaum, die Wahrheit auszusprechen, aber es muss sein:
Im Zuge Eurer Auktion hat ihr ein Artefakt von unaussprechlicher geschichtlicher Bedeutung ersteigert, ohne es zu wissen. Zufällig lese ich gerade auf wikipdia eine Abhandlung über den in Altdorf geborenen Kaiser Barbarossa.
Ihr erwähnt unter Euren Beutestücken einen gebogenen Belemniten mit der Lokalitätsangabe HOLCIM.
Ohne es zu wissen, habt ihr durch Zufall die Tatwaffe eines Verbrechens aus dem Jahre 1152 in Euren Besitz gebracht.

Sitzt ihr gut: Dann will ich es Euch erklären: HOLCIM ist nicht die Bezeichnung einer Firma, sondern ein Geheimcode aus dem Mittelalter. HO bedeutet "Honores" (die Ehrwürdigen, Ausgezeichneten) LCIM sind römische Ziffern in verstellter Reihenfolge. Richtig angeordnet müssten sie so aussehen: MCLI. Das steht für die Jahresangabe 1151.
Ich bin kein Fachmann der römischen Zahlen und hoffe, meine Interpretation ist richtig.
Das, was ihr als angeblichen Belemniten ersteigert habt, ist in Wirklichkeit die Spitze eines womöglich vergifteten Pfeiles, mit dem ein Jahr später Konrad III. am 15. Februar 1152 in Bamberg ermordet worden ist. Bei wikipedia steht nur "Nach dem plözlichen Tod Konrads III." Das Attentat ist damals anscheinend nicht entdeckt worden.
Ich bin kein Geschichtsforscher, aber die Daten lassen keine andere Interpretation zu: Konrad musste sterben, vielleicht um Barbarossa den Weg zum Thron zu ebnen?, die Waffe wurde mit dem verschlüsselten Hinweis auf die Auftraggeber (? Mitwisser) irgendwo aufgewahrt, bis sie dann auf irgendeinem Weg in die Sammlung von Prof. Behringer gekommen ist.
Am besten ist es wohl, mit dem Artefakt zur Polizei zu gehen. Vielleicht kann man den Todesfall Konrad III. noch einmal neu aufrollen.
Eines ist den Tätern gewiss: Eine lebenslange Freiheitsstrafe.


:wink:

Victor
Zuletzt geändert von Victor Schlampp am Freitag 2. April 2010, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Leben ohne fränkische Malm-Ammoniten ist möglich, aber sinnlos.

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Sönke
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Beitrag von Sönke » Donnerstag 1. April 2010, 20:08

Liebe Solveig, lieber Karsten,

seid Ihr Euch bei der "Derivatio nominis" des Trilobitus multicostatus wirklich sicher?

Ich hätte vermutet, dass sich der Name vom vermutlich horrenden Kostenfaktor im Einkauf herleitet: "multicostatus" = sinngemäß "sauteuer". :wink:

Wieder einmal tolle Ideen von Euch und super umgesetzt.

Viele Grüße
Sönke :top:

Seimän
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Beitrag von Seimän » Freitag 2. April 2010, 08:24

Nette Idee, habt mir meinen Morgen versüßt!

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FurFossil
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Beitrag von FurFossil » Freitag 2. April 2010, 18:26

Hallo Ihr alle,

wir möchten Euch unseren tiefen Dank aussprechen für die Anteilnahme an unserer Freude über die ersteigerten Schätze.

Unser besonderer Dank geht an Victor für die wissenschaftliche Expertise zum Belemnitus undosus. Du hast uns überzeugt. :roll: Das Exponat liegt jetzt in unserer historischen Sammlung direkt neben dem Bronzemesser vom Brutus.

Und unsere Bitte um Vergebung geht an alle (Unter)-Franken in und um Würzburg herum. :oops:

Mit den besten Sammlergrüßen

Karsten & Solveig

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