Akemi

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Moderator: Sönke

marocco
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Akemi

Beitrag von marocco » Donnerstag 4. März 2010, 16:46

http://www.steinkern.de/praeparation-un ... basis.html

Ganz wichtig beim kleben mit Akemi ist,die Stücke müssen vor dem
kleben absolut trocken sein,da sie sonst irgendwann oder beim präparieren wieder auseinanderfallen.Zum kleben von Belemniten
eignet sich der Kleber nicht.Meine fielen nach einigen Jahren alle
wieder auseinander.
Gruß Marocco

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Ahorn
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Beitrag von Ahorn » Donnerstag 4. März 2010, 20:29

weiters muss der richtige Härter verwendet, da gibt es zwei verschiedene Härter Flüssig auf Methylethylketonperoxid Basis, und der Härter auf fester Pasta wie im Bericht Foto. auf Dipenzoylperoxid Basis , jeweils abhängig von der art des eingesetzten Klebers. Weiters gibt es noch eine Verdünnung von Akemi bis max 10% zusetzbar. bei Erwärmung der geklebten Teile auf über 200° löst sich der Kleber, teile langsam wieder abkühlen lassen nach dem trennen.

den Kleber der den Härter B benötigt, bitte nicht zum Mischen verwenden, am besten die Kleber der Akemi Serie die mit der weißen Härtepaste kompatibel sind. ist nur ein Typ!

beim falschen Härter gibt es Probleme mit der Vernetzung, zuviel Härter zieht der Kleber zu rasch und kann sich mit dem Untergrund nur schlecht vernetzen , bei zu wenig Härter verliert sich zwar das Klebrige Gefühl aber die Endfestigkeit wird nicht erreicht spz bei großen Klebeflächen problematisch und so fällt das stück eventl. nach Jahren auseinander ..

Toller bericht und Super bebildert, klasse Arbeit, Danke für Deine Mühe und sehr Hilfreich!!!

LG Kurt
Zuletzt geändert von Ahorn am Donnerstag 4. März 2010, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Freakshow
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Beitrag von Freakshow » Donnerstag 4. März 2010, 21:02

Ich finde den Artikel richtig gut!

Der hilft sicher vielen Leuten weiter. Tolle Arbeit!!

Hier noch ein Tip:
Man kann anstelle von Vogelsand auch verbrauchtes Strahlgut verwenden, sofern es sich nicht um Eisen handelt.

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Tapir
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Beitrag von Tapir » Donnerstag 4. März 2010, 21:13

Und wer an einen Laborbackenbrecher rankommt kann sich Granulat aus jedem Gestein seiner Wahl in der Korngröße seiner Wahl "herstellen" lassen ;)

Zum Abmischen eignen sich mitunter auch gesiebte Präparationsrückstände....

Und: Danke für den sehr guten Artikel!!!
Glück auf!

Johannes Kalbe

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"Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich"

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Be more specific! http://www.youtube.com/watch?v=PusCpQIbmCw

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Freakshow
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Beitrag von Freakshow » Freitag 5. März 2010, 06:36

und zum Einfärben eignen sich auch Abtönfarben, fällt mir gerade noch ein.

sigillaria
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Beitrag von sigillaria » Freitag 5. März 2010, 08:20

Danke für die Hinweise, dass es unterschiedliche Härter gibt, war mir unbekannt. Ich verwende immer nur den mitgelieferten.

Das Problem mit den Belemniten kenne ich auch von Sekundenklebern. Zum einen brechen Belemniten grundsätzlich leicht, zum anderen habe ich die Vermutung, dass Belemniten oft bituminöse oder ölige Substanzen enthalten. Zumindest die aus der Fränkischen Schweiz riechen deuntlich bituminös. Vielleicht verhindern diese Substanzen eine optimale Haftung der Kleber.

Gemeint war nicht Vogelsand sondern Quarzsand, wie er z. B. zum Verputzen verwendet wird. Man bekommt ihn preiswert im Baumarkt, 10 kg reichen vermutlich viele Jahre. Ist auch ein vorzüglicher und preiswerter Ersatz für die Auffüller für Sekundenkleber.

Bin gesapnnt, ob hier noch weiter Erfahrungen mitgeteilt werden.

Grüße

Joachim

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Triassammler
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Beitrag von Triassammler » Freitag 5. März 2010, 10:01

Hallo Joachim!
sigillaria hat geschrieben:Das Problem mit den Belemniten kenne ich auch von Sekundenklebern. Zum einen brechen Belemniten grundsätzlich leicht, zum anderen habe ich die Vermutung, dass Belemniten oft bituminöse oder ölige Substanzen enthalten. Zumindest die aus der Fränkischen Schweiz riechen deuntlich bituminös. Vielleicht verhindern diese Substanzen eine optimale Haftung der Kleber.
Ja, Belemniten sind in gewisser Weise "Problemkinder" - oft brechen sie auch Millimeterbruchteile neben den Klebestellen erneut, da sie durch die Umkristallisation während er Diagenese sozusagen scheibchenweise Sollbruchstellen mitbekommen haben...
Grundsätzlich halte ich Sekundenkleber nicht für das Mittel der Wahl bei Belemniten. Die Kräfte, die bei der Handhabung der langen Rostren auftreten, übersteigen die Haftkraft des Sekundenklebers auf so kleinen Flächen. Zumal Sekundenkleber beim Aushärten stark schrumpft (er besteht ja überwiegend aus Lösungsmittel) und daher nicht in der Lage ist, Lücken zwischen zwei Klebeflächen zu überbrücken. Er stellt deswegen keine optimale Verbindung zwischen zwei Belemnitenbruchstücken her.
Auch wenn es länger dauert, klebe ich Belemniten und ähnliche geformte Objekte immer mit Epoxidharzklebern. Immer 2 Teile miteinander verbinden, die gegebene Aushärtezeit einhalten, wieder 2 Teile davon zusammensetzen... Gut, das kann dauern, aber mir ist in 20 Jahren noch kein gelebter Belemnit wieder auseinandergefallen.

Gruß,
Rainer
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Ataxioceras
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Beitrag von Ataxioceras » Freitag 5. März 2010, 11:01

Hallo Rainer,

kurz zu den Cyanacrylaten, sprich Sekundenklebern. Normalerweise bestehen diese fast komplett aus dem enstprechenden Monomer, welches schließlich nach Aufbringung oder unter zu Hilfenahme von Polymerisationsstartern auspolymerisiert. Lösungsmittel sind nicht vorhanden. Die Volumenreduktion kommt nicht durch Verdampfung des Lösungsmittels, eher von Monomerresten. Die Cyanacrylate „stinken“ ja teilweise auch erheblich.
Das Problem bei den Cyanacrylaten besteht darin, dass schon bei der Polymerisation innere Spannungen auftreten können, bzw. die Cyanacrylate auch nicht komplett feuchtigkeitsstabil sind.

Das Mittel der Wahl bei dauerhaften Verklebungen sind aber wirklich die Epoxyde.

Schöne Grüße

Volker

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Paul Winkler
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Beitrag von Paul Winkler » Freitag 5. März 2010, 11:18

Hi Joachim!

Auch von mir ein Dank für deinen Bericht. Ein weiterer, wichtiger Beitrag, der durch seinen praktischen Wert Steinkern für Viele so attraktiv macht! :D

Liebe Grüsse Paul

pogo
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Beitrag von pogo » Freitag 5. März 2010, 13:55

Hallo Joachim,

danke für Deinen Beitrag. Besonders die 'Armierungs'varianten fand ich toll.
Bisher hatte ich nur an Fossilteilen präpariert, bei denen die Verwendung von Sekundenklebern ausreicht. Die Teile hatten also sehr gut zueinander gepasst, es gab keine aufzufüllenden Hohlräume.
Dieser von Dir beschriebene Epoxidklebstoff scheint mir in der Anwendung nicht so einfach zu sein, gerade was die kurze Topfzeit sowie auch die beschreibene Erwärmung beim Anmischen betrifft. Soweit ich weiß, kann beim Anmischen von Epoxiden eine Erwärmung im schlimmsten Fall zu einer exothermen Reaktion und zum Aufschäumen führen (zumindest bei großen Mengen)? Die Topfzeit wird sich aber bestimmt verkürzen.
Gibt es für die Anwendung am Gestein nicht einen Alternativklebstoff, mit dem ein einfacheres Arbeiten möglich ist?

Danke für den Beitrag und beste Grüße,
Jörg

sigillaria
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Beitrag von sigillaria » Freitag 5. März 2010, 14:48

@ Pogo

Bei dem Marmorkitt handelt es sich um einen Klebstoff auf Polyester- und nicht auf Epoxidbasis.

Bei massiver Überdosierung des Härters hat man in der Tat eine exotherme Reaktion. Man entwickelt aber schnell ein Gefühl dafür, wieviel man benötigt - Überdosierungen sind mir lange nicht mehr passiert. Mit Alternativen habe ich mich - Ausnahme Sekundenklber- nie intensiv befasst, da anscheinend der Akemie Marmorkitt viel benutzt und angeboten wird. Wenn amn sich auf die Eigenheiten des Produktes (z. B. kurze Topfzeit) einstellt, ist das Zeug gut brauchbar - ich bin zufrieden damit.

pogo
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Beitrag von pogo » Freitag 5. März 2010, 16:50

Hallo Joachim,

war so im Text versunken, dass ich die Textüberschrift schon wieder vergessen hatte. Da steht ja ganz fett: Polyester
Sorry

Grüße,
Jörg

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Miroe
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Beitrag von Miroe » Freitag 5. März 2010, 17:13

Lieber Joachim,

hab ganz herzlichen Dank für Deinen prima und sehr ausführlichen Bericht! Du hast Dir viel Arbeit gemacht und dem, der seine Fossilien kleben, stabilisieren und Fehlstellen ergänzen möchte, anwendungstechnisch alles Wesentliche zum sofortigen Start mit auf den Weg gegeben. Solche Berichte sind rar und gar nicht hoch genug zu schätzen.


Ich darf doch als Chemiker noch ein paar Randbemerkungen anfügen und damit vielleicht sogar noch die Frage von Jörg (pogo) beantworten? Also:

„AKEMI“ (nicht „Akemie“, das ist relevant für das Suchen im Internet) verwende auch ich schon länger, meist nicht zum Kleben, sondern zum Füllen von Spalten und in Form der in kleinen Dosen in Baumärkten erhältlichen zähen Paste, die zum Retuschieren von Rissen in Platten des „Treuchtlinger Marmors“ erhältlich ist.

„AKEMI Marmorkitte 1000“ sind nach Herstellerangaben „dünnflüssige bis gelartige Zweikomponenten-Produkte auf Basis in Styrol gelöster, ungesättigter Polyesterharze“. Im Klartext heißt das, dass hier ein bereits polymerisierter Kunststoff in einer Chemikalie (Styrol) gelöst wurde, die durch Zugabe eines Härters polymerisiert wird. Das Polyesterharz ist damit also als funktionaler Wirkstoff zu betrachten. Die Reaktion beim Abbinden beschränkt sich damit im Wesentlichen darauf, dass Styrol als Harz mit einem Härter (Dibenzoylperoxid) reagiert. Da Styrol also nicht im eigentlichen Sinn als Lösungsmittel fungiert, sondern als Reaktionspartner, ist sein Gestank auch nur von kurzer Zeit, nach dem Abreagieren verschwindet der Geruch (bis dahin sollte man aber in gut durchlüfteten Räumen arbeiten und Hautkontakt vermeiden, vgl. EG Sicherheitsdatenblatt zu Risiken, Hautschutz usw.: http://www.carl-jaeger.de/PDF/SD/Akemi_Marmorkitt.pdf ). Bei dem engen Mischungsverhältnis Harz/Härter, das nur 1 bis 4 Prozent Härter toleriert, arbeite ich mittlerweile beim Bemessen des Harzes nur noch mit einer Feinwaage.

Die kurzen Topfzeiten können ebenso lästig wie hilfreich sein. Wenn es vermutlich mehr am Fossil zu korrigieren gibt, das entsprechend längere Zeit beansprucht, ist AKEMI vielleicht nicht die beste Wahl. Wenn aber ein rasches Weiterarbeiten möglich sein soll, so ist es meist bei mir, ist das rasche Abbinden des Klebers nur von Vorteil. Zu dem Zweck, die einzelnen zu klebenden Teile fast erschütterungsfrei aufeinander zu belassen, verwende ich – wie auch von Joachim erwähnt - fast immer eine mit fein gesiebtem Sand gefüllte Schüssel, in die ich die mit AKEMI verbundenen Teile stecke.

Nochmals zum Arbeitsschutz:
Sorgt (vor allem beim Schneiden) dafür, dass abgebrochene Fasern des Glasfasergewebes nicht eingeatmet werden können! Lästig wäre es allemal – und noch weiß niemand sicher, ob Schäden in der Lunge ausgelöst werden könnten.

Zur exothermen Reaktion:
Die Reaktion dieses Harzes mit seinem Härter ist freilich unabhängig von Menge und Mischungsverhältnis exotherm. Das ist aber weder gefährlich noch verwerflich, solange die Reaktionswärme im erforderlichen Maß abgeführt wird. Gefährlich werden zu große Reaktionsansätze, zu hohe Härterzugaben und zu hohe Schichtdicken, in letzterem Fall tritt zumindest eine unerwünschte Blasenbildung ein.

Jetzt aber zu „pogo“, also Jörg:
Da jetzt geklärt sein dürfte, dass es sich bei der Verwendung von AKEMI nicht um eine Epoxid- oder Polyesterreaktion handelt, darf ich feststellen:
AKEMI ist fast immer, aber abhängig von den zu erwartenden Reaktionszeiten, dann erste Wahl, wenn es um das Kleben größerer Flächen oder das Füllen an Fossilien / Fossilmatrix geht. Für recht kleine Flächen empfiehlt sich der Sekundenkleber. Dazwischen ist abzuwägen, ob man nicht besser ein Epoxid-Reaktionssystem anwenden möchte. Diese gibt es von allen führenden Klebstoffherstellern mit Abbindezeiten ab fünf Minuten im Handel.

Beste Grüße
Michael

P.S.:
Jetzt gibt es zum Kleben kleinerer Flächen noch einen Hinweis aus meinem Nähkästchen. Das ist kein allgemein verlässlicher Tipp, da ich das Verfahren zwar schon häufig und immer erfolgreich, aber noch nicht an sehr vielen unterschiedlichen Materialien angewendet habe, oft aber an Belemnitenrostren und gerissenen Ammoniten (gerissene Fossilien, noch gerissenere Klebemethoden):

Gern setze ich einen kleinen Tropfen Weißleim (z. B. Ponal express) mittig in eine der beiden Bruchflächen eines Fossils, gebe einige Tröpfchen handelsüblichen Sekundenklebers nahe drumherum (die Tröpfchen sollen den Weißleim nicht berühren) und presse dann sofort beide Bruchstücke mit der Kraft meiner kleinen Hände zusammen. Im Regelfall entsteht binnen weniger Sekunden eine belastbare Klebung infolge der Durchdringung von Weißleim und Sekundenkleber. Ausprobieren könnte durchaus lohnen!

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Ahorn
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Beitrag von Ahorn » Samstag 6. März 2010, 11:27

pogo hat geschrieben:Hallo Joachim,

Gibt es für die Anwendung am Gestein nicht einen Alternativklebstoff, mit dem ein einfacheres Arbeiten möglich ist?

Jörg
Hallo Jörg

für die Arbeiten die eine längere Topfzeit benötigen und auch ein reduziertes Schrumpfen erfordern, sind die Epoxydharz basierenden Kleber geeignet , wie die Serie Akepox die es in sehr vielen Varianten gibt , von Dünnflüssig bis Gelform , von 5 min bis zu 60 min Topfzeit,

Akemi und auch in den letzten Jahren die Akepox Serie wird von Steinmetzen seit Jahrzehnten angewendet, vom Versiegeln bis zum Ergänzen und Reparieren von Wertvollen Natursteinen, in der Bodenplatten Erzeugung und bei der Klebung der Rohblöcke die bei der Erzeugung von Steinplatten in m² bereichen vor der Gattersäge und der Politur der Platten zum Poren schließen.

zu Akemi im speziellen, der Kleber kann in kleinen verschließbaren Dosen im Vorrat eingefärbt werden, ich mache das, in eine Dose ( ich nehme meist leere Filmdöschen, leider werden die schon knapp ) mische ich die Kleber mit Erdfarben bzw. auch als Pigmentfarben bekannt , die es in allen Natürlichen Farben gibt ( sind Natur Pigmente aus Gesteinen, Pflanzen usw.. ) Pulver ab, je nach Farbton durch mehrere abweichenden Farben bis der gewünschte Farbton im Kleber vorherrscht, wichtig ist ganz wenig Farbpigmente beizumengen um den Kleber noch Netzungsfähig zu halten, weiters verwende ich die Fliessfähigen Farbmischungen auch zum erstellen von kleinen positiv Abgüssen in Dupliersilikon Formabdrücken, die Kleber verschließe ich fest mit dem Deckel und kann sie so bei bedarf in kleineren mengen immer mal Verwenden, bzw. auch noch in Farbtönen anpassen, bei Verwendung der kleinmengen wird nur mehr der jeweilige Härter im Verhältnis bei gemengt, so wie Michael sagt , benötige ich da eine Briefwaage in 0,1 g bereich , da es da um sehr kleine mengen von Härter zugaben geht.

LG Kurt

pogo
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Beitrag von pogo » Sonntag 7. März 2010, 01:10

Hallo Michael und Kurt,

Danke für Eure weiteren Tipps. Da ich mit Sekundenkleber selbst bei kleinen Flächen (allerdings saugfähigem Gestein) auch schon schlechte Erfahrungen gemacht hatte (Aufquellen), habe ich jetzt einige Alternativen.
Größere Objekte hatte ich deshalb auch bisher sehr vorsichtig behandelt (möglichst nicht kleben).

Danke und
Schönes Wochenende,
Jörg

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