Mikrofossilien aus den Aegocrioceras-Schichten der Tongrube

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Lybyman
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Mikrofossilien aus den Aegocrioceras-Schichten der Tongrube

Beitrag von Lybyman » Mittwoch 19. November 2008, 23:41

http://www.steinkern.de/fundorte/nieder ... chsen.html

Hallo Kai,

hab vielen Dank für diesen sehr aufschlußreichen und großartigen Bericht.Ich hab mich sehr darüber gefreut !

Auch für einen "Aegocriocerasjäger" absolut interessant :wink:

Lg,
Axel

DieterK
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Beitrag von DieterK » Donnerstag 20. November 2008, 09:59

Hallo Kai,
kaum habe ich an anderer Stelle den Wunsch nach Berichten zu Mikros geäußert, finde ich deinen Bericht.
Klasse geschrieben und fotografiert.
Ich hoffe es kommen noch weitere.

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~MH~
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Beitrag von ~MH~ » Donnerstag 20. November 2008, 15:34

Hallo Kai,

vielen Dank für diesen informativen und sehr gut illustrierten Bericht. In Deinem Beitrag steckt eine Menge Arbeit und Erfahrung.

Bemerkenswert finde ich den nahezu perfekten Erhaltungszustand mit all den Details der Ornamentierung, Siphons etc. insbesondere bei den Foraminiferen. Auch die gefundene Formenvielfalt ist beeindruckend.

Eigentlich unverständlich, dass sich relativ wenige Hobbypaläontologen mit Mikrofossilien befassen. Welcher Makrofossilsammler kann von einer einzigen Fundstelle derartige Stücke wie Kai vorweisen ?

Gruß Michael
www.foraminifera.eu
~MH~ Michael Hesemann aus Hamburg

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stefan78
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Beitrag von stefan78 » Donnerstag 20. November 2008, 17:44

~MH~ hat geschrieben:Eigentlich unverständlich, dass sich relativ wenige Hobbypaläontologen mit Mikrofossilien befassen. Gruß Michael
... man kann sie halt nicht "wirklich" in die Hand nehmen. Dennoch, ein sehr interessanter Bericht; vielen Dank für diese Blickfelderweiterung.

Grüße, Stefan.

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Miroe
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Beitrag von Miroe » Donnerstag 20. November 2008, 21:08

Servus Kai,

ganz herzlichen Dank für diesen prima Bericht!

Er ist dicht gepackt geschrieben, eine Freude zum Lesen - und die Aufnahmen sind brillant.

Nicht zuletzt gefreut hat mich aber auch, dass Du den "Percarbonat-Aufschluss" anwendest.

Ich wünsche mir mehr solcher Beiträge von Dir.

Beste Grüße
Michael

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Tapir
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Beitrag von Tapir » Donnerstag 20. November 2008, 21:30

Ich freue mich auch sehr drüber...vor allem die schönen Photos... ;)


@ Stefan: klar kann man das ;) Sogar ganz viele ;)
Glück auf!

Johannes Kalbe

---------------
"Kalsarikänni is real. It’s about letting go and being yourself, no affectation and no performance"

Be more specific! http://www.youtube.com/watch?v=PusCpQIbmCw

Two down. Four to go.

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stefan78
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Beitrag von stefan78 » Donnerstag 20. November 2008, 22:51

Tapir hat geschrieben:Sogar ganz viele ;)
... das ist ja das Problem. Aber nun genug der :wink: in diesem Thread 8-)

Grüße, Stefan.

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Beitrag von Foram » Freitag 21. November 2008, 19:10

Hallo zusammen,

schön dass der Bericht so gut angekommen ist. Es wird nicht der letzte sein. Leider ist grade in der Gegend von Hannover das Interesse an Mikrofossilien gleich null. Die Reaktionen einiger APH-Mitglieder als meine Freunde damals die Proben für mich eingesammelt hatten sprechen leider für sich, dabei hatte die Mikropaläontologie in Deutschland grade in der Norddeutschen Kreide ihren Anfang genommen.
Miroe, Percarbonat hatte ich gleich nachdem Du die Methode damals auf LEITFOSSIL beschrieben hattest ausprobiert und inzwischen dürfte ich wohl schon viele Kilo davon verbraucht haben. Daher nochmal vielen Dank für den damaligen Bericht, meine Sammlung wäre sonst mit Sicherheit kleiner. Grade bei tonigem Material ist es Wasserstoffperoxid deutlich überlegen. Und man kann es ohne Probleme bekommen. Wenn man heutzutage im Chemikalienhandel nach H2O2 fragt steht man ja ganz schnell beim BKA in der Kartei.

Viele Grüße
Kai

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Miroe
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Beitrag von Miroe » Freitag 21. November 2008, 21:05

Servus Kai,

schön, sehr schön, dass Du weitere Berichte in Aussicht stellst!

Über die Resonanz zum Percarbonatverfahren freue ich mich freilich auch sehr. Es war damals ein grob hingeworfener Versuch.

Beste Grüße
Michael

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Beitrag von Theelia » Samstag 22. November 2008, 18:31

Hallo Kai,
der Bericht ist ausgezeichnet, wie „MH“ bemerkt hat interessieren sich nicht viele für Mikropaläontologie. Ich arbeite seit mehr als 25 Jahre mit Mikrofossilien aus der Trias des Germanischenbeckens, hauptsächlich Conodonten.
Man kann hoffen dass der eine oder andere sich in Zukunft auch für die kleinsten Sachen interessiert.
Gruß
Michael

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Dein Beitrag zu Resse

Beitrag von Micraster » Sonntag 23. November 2008, 01:34

Hallo Kai!
Glückwunsch zu dem wirklich gelungenen Beitrag - eine prima Funddokumentation mit sehr gelungenen Bildtafeln. Die Erweiterung der Fossilliste zu dieser Grube um die abgebildeten Mikrofossilien ist längst überfällig gewesen.
Ich komme zwar nicht aus Hannover, zähle mich aber zu den (etwas regeren) APH-Mitgliedern und darf Dir versichern, dass es eine ganze Menge Mitglieder gibt, die in Aufschlüssen auch mikropaläontologische Proben nehmen (und später bearbeiten). Das mangelnde Interesse, dass dieser Sparte der Paläontologie heute entgegenschlägt ist sicher kein APH-spezifisches Problem. Leute, die die Bedeutung von Fossilien in Kilogramm bemessen, triffst Du überall.
Ein kleiner Kritikpunkt zu Deinem Beitrag: Die tiefste Unterkreidestufe (siehe Deine Übersicht) heißt Berrias (-ium).
Ansonsten kann ich nur wünschen: Weiter so!
Schöne Grüße
Christian

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Beitrag von Foram » Mittwoch 26. November 2008, 11:46

Hallo Christian,

danke für den Hinweis auf den Tippfehler, einer schleicht sich immer ein.
Schön dass es auch im APH doch einige an Mikrofossilien interessierte Sammler gibt. Dass sich deren Zahl in allen Regionen eher in Grenzen hält ist mir schon klar, nur hatte ich beim APH fast schon den Eindruck, dass bei einigen Leuten Unverständniss besteht, wie man sich als Sammler überhaupt mit Mikrofossilien beschäftigen kann. Dass kannte ich ansonsten so nicht. Aber man sollte halt nicht von einigen wenigen Sammlern auf eine ganze Region schließen.

Viele Grüße
Kai

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