Präparation eines großen Perisphinctiden aus der Burghorn-Formation (Kimmeridgium, Oberjura) der Schweiz

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Sönke
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Präparation eines großen Perisphinctiden aus der Burghorn-Formation (Kimmeridgium, Oberjura) der Schweiz

Beitrag von Sönke » Dienstag 6. Oktober 2020, 12:39

Betrifft:
Präparation eines großen Perisphinctiden aus der Burghorn-Formation (Kimmeridgium, Oberjura) der Schweiz


Vorschau
Als der Autor in Gesteinen der Burghorn-Formation (Kimmeridgium, Oberjura) des Kantons Aargau (Schweiz) vor drei Jahren auf einen rund 30 cm großen Ammoniten stieß, musste er diesen zunächst aus einem großen Kalksteinblock herausarbeiten, bevor ein Abtransport des mit verbleibenden Gesteinsanhaftungen immer noch schweren Fossils möglich war. Er zweifelte zunächst, ob es sich lohnen würde, entschied sich dann aber glücklicherweise für eine Bergung. Nach längerer Liegezeit im Depot, fiel Ronald Ottiger das Stück in diesem Jahr erneut in die Hände. Nun präparierte er es in rund 25-stündiger Arbeit mühevoll und erreichte ein gutes Gesamtergebnis. Die Präparation wird im Artikel beschrieben und illustriert. Da die genaue Stratigrafie (Fund aus einem losen Block) nicht zu klären ist, muss – nach Beratung mit Steinkern-Redakteur und Oberjura-Spezialist Victor Schlampp – offen bleiben, ob es sich um einen Vertreter von Lithacosphinctes oder um ein Crussoliceras handelt, weswegen in der Artikelüberschrift von einem "Perisphinctiden" gesprochen wird. Im Artikel werden unterschiedliche Bestimmungsansätze und ihre Wahrscheinlichkeit diskutiert.


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Liebe Steinkern-Mitglieder,

endlich geht es weiter mit Homepage-Artikeln!

Während des sehr großen Organisations- und Verwaltungsaufwands mit der Petition, ruhte nicht nur meine Präparationswerkstatt für zwei Monate vollständig ( :cry: ), es wurde auch das Sammeln (allerdings nur etwas) reduziert und die Homepageberichte mussten auf null heruntergefahren werden. Berichte für die Homepage wurden aber in dieser Zeit durchaus verfast und von mir entgegen genommen, nur eben nicht zur Veröffentlichung aufbereitet. Den Rest des Jahres dürft Ihr Euch daher - wenn ich es schaffe sie auch zu veröffentlichen - auf relativ viele Artikel freuen, insbesondere gilt dies für den Dezember. :top: Den Autoren, die ungeachtet des "steinkerneigenen Lockdowns" fleißig waren, möchte ich hiermit meinen Dank aussprechen, nicht nur für ihren Fleiß, sondern auch für ihre Geduld. Es wird alles veröffentlicht, nur eben etwas später als sonst!

Am Heft konnte ich ebenfalls einige Wochen nicht arbeiten. Nachdem dieses jedoch jetzt im Druck ist, kann es - bevor ich mich um den Versand und die Erstellung der Werbung kümmern muss - nun auch auf der Homepage weitergehen.

Relativ zügig geht es mit dem Publizieren, wenn man solch kompakte, gut formulierte und kompetent erarbeitete Artikel, wie den von Ronny Ottiger zugeschickt erhält, der uns von einem Großammoniten aus dem Schweizer Jura berichtet. Vielen Dank dafür, lieber Ronny!
Auch möchte ich hier Victor danken, der auf Rückfrage umgehend bei der Diskussion der Bestimmung half.

Nunmehr bleibt mir nur noch allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei Lesen und Anschauen des Artikels zu wünschen. Ihr seid, wie stets, zum Kommentieren an dieser Stelle eingeladen :top:

Schöne Grüße
Sönke
Dateianhänge
Lithaco9c.jpg
Perisphinctide aus dem Schweizer Oberjura, 29,5 cm. Fund, Präparation und Foto: Ronald Ottiger
Lithaco9c.jpg (147.5 KiB) 373 mal betrachtet

danylo
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Re: Präparation eines großen Perisphinctiden aus der Burghorn-Formation (Kimmeridgium, Oberjura) der Schweiz

Beitrag von danylo » Donnerstag 8. Oktober 2020, 21:08

Lieber Ronald,

herzlichen Dank für den schönen Bericht und die differentialdiagnostischen Überlegungen,
und natürlich ebenso an Victor für seinen Rat!
Insgesamt ein sehr schönes Ergebnis angesichts der nicht einfachen Präparation!
...reich ist, wer zufrieden ist mit dem, was er hat!

Liebe Grüße, Danylo

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