Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

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Sönke
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Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Sönke » Freitag 24. November 2017, 22:12

Liebe Steinkern-Mitglieder,

hier kann über den gerade auf der Homepage veröffentlichten Beitrag Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders von Axel Cordes diskutiert werden bzw. könnt Ihr hier auch direkt Fragen an den Autor stellen oder Eure Anmerkungen loswerden.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen! :)

Schönes Wochenende und viele Grüße
Sönke

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klausrd
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von klausrd » Samstag 25. November 2017, 03:10

Ich bin beeindruckt, aufwendige Präparation mit einem optisch sehr schönen Ergebnis. Ich wusste gar nicht, dass da so tolle Decapoda gefunden wurden. :eek:

Grüße
klausrd

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Frank
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Frank » Samstag 25. November 2017, 10:29

Boa, diese Präp beeindruckt mich wirklich. Ich hatte zwar noch nie nen Krebs aus Espenhain zum Präp-Versuch, aber einige andere und meine Ergebnisse waren sehr weit von diesem entfernt... Und meine Stück wesentlich einfacher. Respekt!
Viele Grüsse, Frank
"Hoffentlich unterläuft dem Irrtum ein Fehler. Dann kommt alles von selbst in Ordnung"

(Stanislav Jercy Lec: Das große Buch der unfrisierten Gedanken)

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NinaD
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von NinaD » Samstag 25. November 2017, 12:22

Hallo Axel ,

finde ich wirklich Spitze, Deine Präparation! Und auch die Präsentation! :top:

In diesem Zusammenhang habe ich ein Anliegen in eigener Sache: Deine erfolgreiche Präparation interessiert mich vor allem deshalb ganz besonders, weil ich in Cadzand-Bad, genauer gesagt Nieuwvliet-Bad ,vor vielen Jahren eine Krabbe (vermutlich Coeloma balticum) gefunden habe, die noch zu einem Gutteil von ihrem Phosphoritmantel (Knolle würde ich das nicht nennen) umhüllt ist. Deutlich zu sehen ist allerdings, daß sie noch ihre beide Scheren besitzt, was eine absolute Seltenheit für diesen Fundort darstellt!

Da ich bisher die Erfahrung gemacht habe (Wissant-Ammos, Haizähne aus Antwerpen), daß Phosphorit nicht nur knallhart, sondern darüber hinaus auch noch sehr spröde ist, habe ich mich bisher nicht an die Präparation gewagt.

Dürfte ich an dieser Stelle wohl einmal Fotos von der Krabbe zeigen und Deinen Rat einholen, ob Du die Präparation wagen würdest?

Viele Grüße,

Nina

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AndyM
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von AndyM » Samstag 25. November 2017, 13:02

Hallo Axel.
Vielen Dank für diesen tollen Bericht.Sehr beeindruckende Präparation ! Tolles Ergebnis !
Viele Grüße
Andreas

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Lybyman
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Lybyman » Samstag 25. November 2017, 13:19

Habt vielen Dank für das nette feedback ! Echt Klasse von euch :top:

@Nina D : Du hast eine PN

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NinaD
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von NinaD » Samstag 25. November 2017, 13:33

Lybyman hat geschrieben:
Samstag 25. November 2017, 13:19

@Nina D : Du hast eine PN
Danke, habe Dir gerade geantwortet. :)

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Gister
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Gister » Samstag 25. November 2017, 17:35

Hallo Axel,

Respekt für diese beeindruckende Präparation ! Man kann sich gut vorstellen, wie die Zwischenstadien, die weit entfernt vom Endergebnis sind, einen zweifeln lassen können...Phosphorit ist wirklich undankbar. Tolle Präparation und Präsentation. Und natürlich habe ich mich zwischendurch mal wieder gefragt, was Axel wohl gerade so macht ? Immer wenn es so ruhig wird, werden wenig später echte Highlights präsentiert :top:

Beste Grüße,

Jan

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Lybyman
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Lybyman » Samstag 25. November 2017, 19:50

Danke Dir Jan ,echt nett von Dir !

Wir haben uns ja nun auch schon des längeren nicht gesehen,aber vergessen habe ich Dich natürlich auch nicht ;-)
Ich hoffe natürlich das bei Euch auch alles in Lot ist !

Dirk
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Dirk » Montag 27. November 2017, 18:00

Moin Axel,
was für eine fantastische Arbeit.....Gratulation!
Ich bin immer wieder beeindruckt, mit wieviel "Weitblick" Du Dir vorstellen kannst, wie das Fossil im Gestein liegt, sogar wie es überliefert sein könnte und daraus Dein Vorgehen planst.
Auch Dein Durchhaltevermögen, selbst wenn die Arbeit zwischenzeitlich eher nach einer Niete aussieht, trägt zum Gelingen bei.
Toll, dass Du diesen Schatz aus Espenhain an Tageslicht geholt hast.
Beste Grüße von Dirk
Lyby-Strand Fossilien
www.lyby-fossil.de

fossihagen
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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von fossihagen » Dienstag 28. November 2017, 08:20

Hallo Axel,
danke für den schönen Bericht und die Ausdauer, dieses Stück aus dem Stein zu befreien.
Ich kann mich erinnern, dass es Bereiche in Espenhain gab, wo Dekapoden gar nicht soo selten waren.
Ich habe auch noch eine Knolle mit einer Krabbenschere drin (gefunden ca. 1993) - aber diese Riesendinger... :roll:
Grüße!

H.
Fossihagen

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Re: Präparation eines Hummers aus einer Phosphoritkonkretion von Espenhain, oder: Fossilpräsentation einmal anders

Beitrag von Lybyman » Dienstag 28. November 2017, 08:52

Hallo Dirk und Hallo fossihagen,
Euch Beiden ein dickes Dankeschön! 👍 Echt nett von euch !

Ja die Hummer gab es dort sogar noch wesentlich größer, bis zu 60 cm.

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