Fragen zum Wettbewerb "Fossil des Monats"

Wir wählen jeden Monat das Fossil des Monats. Hier findet ihr die Kandidaten und Abstimmungen. Natürlich kann jeder selbst Fossilien zur Wahl stellen und an den Umfragen teilnehmen. Die Gewinner findet ihr in unserer Galerie auf Steinkern.de.

Moderatoren: Sönke, Miroe

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Sönke
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Beitrag von Sönke » Freitag 22. Dezember 2006, 22:39

bifer hat geschrieben:Ich weiß nicht. Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, daß gekauftes Material hier zur Wahl steht. Das macht den ganzen Reiz kaputt. Für mich steht, daß eigene Präparieren hoch im Kurs. Wegen mir noch akzeptabel auch etwas unpräpariert gekauftes, allerdings sollte dann alles oder der größte Teil selbst präpariert worden sein.
Ja, das sollte - wenn überhaupt - das Mindeste sein, dass es selbst präpariert ist. Nur kaufen ist ja überhaupt keine Kunst.

Bin auf weitere Meinungen gespannt.

Gruß
Sönke :wink:

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Schweigen
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Beitrag von Schweigen » Freitag 22. Dezember 2006, 22:52

Also WENN man auch gekauftes zulässt, dann sollte das meiner Meinung nach getrennt gehandhabt werden.

Ich halte es auch für am reizvollsten, wenn es sowohl selber gefunden (oder der Kumpel, der 2 Meter neben einem steht von mir aus) und selber präpariert ist.
Kaufen kann man viele tolle Sachen - da kommt es ja nur darauf an, wer am meisten Geld locker macht.

MfG,
Fabian

Greiling

Beitrag von Greiling » Freitag 22. Dezember 2006, 22:55

OK. Wenn ich die Meinungen zusammenfasse, dann kommt eigentlich nur Eigenfund und Eigenpräparat in Frage. So konsequent muss das dann schon sein. Kein Geschenk, kein Tausch und kein Kauf, wobei letzterer ja eigentlich nichts anderes als ein Tausch mit einer Universalwährung ist. Die Leistung die man erbracht haben muß, ist nicht das Geld über den Tresen zu schieben, sondern einen Monat lang das Zahlungsmittel erwirtschaftet zu haben, oder auf den Sozialstaat zu pochen.

Greiling

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Armin
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Beitrag von Armin » Samstag 23. Dezember 2006, 10:48

Ich bin auch dafür, dass man es bei "Selbst gefunden" und "Selbst präpariert" läßt. Das macht ja den Reiz dieser Rubrik aus.

Gruß Armin

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Karsten
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Beitrag von Karsten » Samstag 23. Dezember 2006, 12:16

Hallo zusammen,

ich fände es schon gut, wenn getauschte aber selber präparierte Stücke zugelassen wären. Ich selber habe wenig Zeit mal einen ganzen Tag zum Sammeln zu fahren, aber immer wieder mal ein Stündchen zum Präparieren - und da präpariere ich dann auch gerne getauschte Sachen. Ich denke, dem Einen oder Anderen geht es ähnlich.
Grüße aus Kirchhellen,
Karsten

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andrue
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Beitrag von andrue » Samstag 23. Dezember 2006, 13:42

Sönke schrieb;

Ich denke mal, dass das nicht zur Folge hätte, das nun stetig alle Wettbewerbe von gekauften Stücken dominiert würden, da die meisten doch fast nur eigene Sammlungsstücke haben (klar Getauschtes haben auch viele, aber da sehe ich sowieso kein Problem).

In dem Punkt gebe ich dir nicht recht; die meisten Sammler aus meinem Bekanntenkreis tauschen und kaufen zusätzlich zu den Eigenfunden ( wobei ich die Kaufdefinition von Greiling voll und ganz unterschreiben würde) Fossilien,präpariert und unpräpariert.Das die reinen Selbersammler die Majorität unter uns Sammlern darstellen ,trifft sicher nicht zu.Möglicherweise liegt der Prozentsatz der reinen Selbersammler unter den steinkernusern allerdings höher.
Es geht nicht darum die verschiedenen Sammelphilosophien zu bewerten.Auch ich gehöre zu den Jägern und Sammlern :lol:

zu dem FDM; zwar kann auch ich nur relativ selten ins Gelände gehen und bin auch kein Ammonitensammler ,womit die Chancen fürs FDM gleich null sind,aber der Sinn des Wettbewerbs ist numal der Eigenfund.basta.keine Kompromisse.

Andreas

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Beitrag von Armin » Samstag 23. Dezember 2006, 15:13

Im Prinzip kann jeder ein gekauftes oder getauschtes Stück hier einstellen. Wer soll das nachweisen? Darum geht es auch nicht. Vielmehr soll diese Rubrik ein Anreiz für alle Sammler sein, seine selbstgefundenen Stücke vorzustellen und sich daran erfreuen, sie anderen zu zeigen. Wer hier ein gekauftes oder getauschtes Stück als Fund des Monats vorstellt, der bescheißt sich eigentlich selbst, weil es ja kein "Fund" im eigentlichen Sinne ist.


Gruß Armin

Greiling

Beitrag von Greiling » Samstag 23. Dezember 2006, 15:34

Nun, wenn man kauft oder tauscht, dann gibt es immer mindestens einen Mitwisser. Man kann also darauf warten, dass man geoutet wird.

Selbst gesammelt und selber präpariert. finde ich ist die ehrlichste Sache. wenn man denn wenig Zseit hat zum Sammeln, dann muß man eben warten.

Greiling

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Beitrag von bifer » Samstag 23. Dezember 2006, 16:10

Greiling hat geschrieben:
... Die Leistung die man erbracht haben muß, ist nicht das Geld über den Tresen zu schieben, sondern einen Monat lang das Zahlungsmittel erwirtschaftet zu haben, oder auf den Sozialstaat zu pochen.

Greiling
Ich hätte es aussschreiben müssen, aber worauf ich mit meiner Aussage hinaus wollte ist, daß es immer Leute mit viel Geld gibt. Da sind 500 Euro über die Theke schieben immer noch einfacher als bei anderen ein Essen in der Kantine zu kaufen. Und eventuell spielt es dann auch keine Rolle mehr ob es 100, 1000 oder 10000 Euro sind, die so ein gekauftes Stück kostet.

Da kann dann der Rest einpacken.

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Beitrag von Andreas » Samstag 23. Dezember 2006, 16:43

Ich sehe (auch aufgrund der Reaktionen hier) derzeit keinen Grund die Regelung auf gekaufte Sachen zu erweitern. Das sollte schon bei einer kompletten Eigenleistung bleiben vom Finden bis zur Präparation.

Auf sensationelle gekaufte Stücke muss man ja nicht verzichten. Die können ja gerne an anderer Stelle im Forum vorgestellt werden. Aber bitte nicht für den Wettbewerb.

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Beitrag von Sönke » Samstag 23. Dezember 2006, 16:48

andrue hat geschrieben:Sönke schrieb;

Ich denke mal, dass das nicht zur Folge hätte, das nun stetig alle Wettbewerbe von gekauften Stücken dominiert würden, da die meisten doch fast nur eigene Sammlungsstücke haben (klar Getauschtes haben auch viele, aber da sehe ich sowieso kein Problem).

In dem Punkt gebe ich dir nicht recht; die meisten Sammler aus meinem Bekanntenkreis tauschen und kaufen zusätzlich zu den Eigenfunden ( wobei ich die Kaufdefinition von Greiling voll und ganz unterschreiben würde) Fossilien,präpariert und unpräpariert.Das die reinen Selbersammler die Majorität unter uns Sammlern darstellen ,trifft sicher nicht zu.Möglicherweise liegt der Prozentsatz der reinen Selbersammler unter den steinkernusern allerdings höher.
Es geht nicht darum die verschiedenen Sammelphilosophien zu bewerten.Auch ich gehöre zu den Jägern und Sammlern :lol:

zu dem FDM; zwar kann auch ich nur relativ selten ins Gelände gehen und bin auch kein Ammonitensammler ,womit die Chancen fürs FDM gleich null sind,aber der Sinn des Wettbewerbs ist numal der Eigenfund.basta.keine Kompromisse.

Andreas
Hi Andreas,

okay - ist vielleicht etwas zu sehr verallgemeinert, aber ohne irgendjemandem Unrecht tun zu wollen. :wink:
Es ist mein subjektiver Eindruck, der vielleicht wirklich falsch ist. In der Steinkernfamilie ist es eher die Ausnahme und da habe ich die meisten Kontakte. :wink:
ABER betreffend Deiner Aussage, dass man nur mit Ammoniten eine Chance hat: Das ist völlig falsch, guck mal in die Galerie der FDMs... da sind vielleicht 30 bis maximal 40% Ammoniten und darüber hinaus ist die Auswahl ziemlich vielfältig. Und dass die Ammonitenquote recht hoch ist, liegt daran, dass hauptsächlich Ammoniten zur Wahl stehen.

Gruß
Sönke

PS: Okay, wir sollten nichts Getauschtes oder Gekauftes zulassen - das ist die einzige Konsequenz aus den Beiträgen hier.
Etwas Getauschtes kann man vielleicht als Co-Produktion einstellen mit dem Finder. Angenommen ich schenke Miroe einen Amaltheus, er präpariert ihn und ich habe kein anderes Stück beim FDM-Wettbewerb am Start, könnte es als Fund von mir und gleichzeitig Sammlungsstück von Miroe teilnehmen.
Wolfgang und Werner hatten auch schonmal eine (verdammt gute) Kalchreuth-Co-Produktion am Start, die aber knapp nicht gewählt wurde.

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Beitrag von Miroe » Samstag 23. Dezember 2006, 17:25

bifer hat geschrieben: Ich hätte es aussschreiben müssen, aber worauf ich mit meiner Aussage hinaus wollte ist, daß es immer Leute mit viel Geld gibt. Da sind 500 Euro über die Theke schieben immer noch einfacher als bei anderen ein Essen in der Kantine zu kaufen. Und eventuell spielt es dann auch keine Rolle mehr ob es 100, 1000 oder 10000 Euro sind, die so ein gekauftes Stück kostet.
Servus bifer,

so ist es auch nicht, glaube ich, verstanden worden. Hier im Forum sind vermutlich keine jener Vorstände, die sich al gusto die jährlichen Bezüge von 10.000.000 auf 13.000.000 Euro erhöhen können. Hier muss wohl jeder sein Geld ehrlich erarbeiten.

@ Diskussionsteilnehmer:

Dann belasst es doch bei den alten Modalitäten, die sind schon o.k., benennt aber vielleicht die Rubrik um in "Fund des Monats".

Nur eine Anregung, beste Grüße
Michael

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Beitrag von Miroe » Samstag 23. Dezember 2006, 17:47

Sönke hat geschrieben: PS: Okay, wir sollten nichts Getauschtes oder Gekauftes zulassen - das ist die einzige Konsequenz aus den Beiträgen hier.
Etwas Getauschtes kann man vielleicht als Co-Produktion einstellen mit dem Finder. Angenommen ich schenke Miroe einen Amaltheus, er präpariert ihn und ich habe kein anderes Stück beim FDM-Wettbewerb am Start, könnte es als Fund von mir und gleichzeitig Sammlungsstück von Miroe teilnehmen.
Wolfgang und Werner hatten auch schonmal eine (verdammt gute) Kalchreuth-Co-Produktion am Start, die aber knapp nicht gewählt wurde.
Servus Sönke,

es ist dem überwiegenden Votum entsprechend nichts Gekauftes, Getauschtes, Geschenktes oder sonst wie auch immer Erworbenes zuzulassen. Allein der selbst gemachte Fund kann eingereicht werden, und, so meine ich dann auch konsquenterweise, ausschließlich der selbst präparierte Fund.

Deine im Postscriptum vorgestellten Annahmen verstehe ich aber nicht: Du hast mir doch nicht einen Amaltheus geschenkt, sondern deren einige, etliche, so ein Dutzend ungefähr, und ganz vorzügliche noch dazu.

Beste Grüße, kümmert Euch noch um die Weihnachtsgeschenke, -bäume usw.

Michael

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Beitrag von Sönke » Samstag 23. Dezember 2006, 21:04

Gut, war ein blödes Beispiel, Michael. :bg:

Damit es nicht zu Verwirrung kommt, handhaben wir es einfach wie bisher.

Betreffend der möglichen Umbenennung: Lassen wir das, es wird uns keiner den Kopf abreißen, wenn der "Fund des Monats" "Fossil des Monats" heißt. :wink:

Gruß
Sönke

PS: Trotzdem war es nicht verkehrt die Sache mal diskutiert zu haben!

Hannelore Kahmann
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Ankauf von Fossilien

Beitrag von Hannelore Kahmann » Sonntag 9. Dezember 2007, 19:08

Gut präparierte und schöne Fossilien auf Börsen zu sehen erfreut mich
immer wieder. Ich kaufe Fosseilien die in meiner Sammlung noch fehlen. Das sind einige Exemplare der Leitfossilien des Jura, besonders aus dem Malm. Die Bestimmung lässt mich manchmal an meinen präparierten Exemplaren verzweifeln.
So freue ich mich auf ein gut bestimmtes Exemplar das ich auf der Petrefakta oder auf anderen Börsen kaufen kann.
Ich präpariere mit meinen handwerklichen Möglichkeiten zur Zeit und freue mich über jedes gut gelungene Exemplar.

MfG
Hannelore
H. Kahmann, Essen

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